Die Bauplanung stellt der erste Schritt des Holzhausbaus dar und sollte grundsätzlich von einem Architekten durchgeführt werden. Je nach Art des Fertigbausatzes für das Holzhaus fällt die Bauplanung unterschiedlich aus. Beispielsweise ist bei einem Bausatz für ein Typenhaus der Grundriss des Holzhauses schon vorgegeben und muss nicht vom Architekten entworfen werden.

Vielfältig und Umfassend: Die Bauplanung für ein Holzhaus

Generell müssen bei der Bauplanung für ein Holzhaus sämtliche Aspekte und Arbeitsschritte des Holzhausbaus, wie beispielsweise die Erschließung und Einebnung des Baugrundstücks, die Errichtung des Fertigbausatzes für das Holzhaus, die Gartengestaltung und der Innenausbau des Eigenheimes mit einbezogen werden. Auch eine optionale Unterkellerung für das Holzhaus und den hierfür benötigten Aushub und Ausbau des Untergeschosses muss unbedingt schon vor Baubeginn geplant werden.

Für jeden Hausbau wird hierzulande eine Baugenehmigung benötigt, welche der Bauherr rechtzeitig bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde beantragen muss. Diese Baugenehmigungen beziehen sich in der Regel auch für eventuelle Anbauten für das Holzhaus, wie beispielsweise eine Garage oder ein Gartenhaus. Der Antrag für eine Baugenehmigung ist grundlegend für den Hausbau und muss daher unbedingt in der Bauplanung mit aufgeführt werden.

Gut durchdachte Baufinanzierung für Holzhäuser

Bei der Bauplanung für ein Holzhaus müssen auch die Finanzierungspläne für den Holzhausbau gut durchdacht werden. In den wenigsten Fällen kann der Bauherr die Kosten für den Hausbau aus eigner Tasche zahlen und daher müssen hierfür rechtzeitig Baukredite beantragt werden. In einem Finanzierungsplan müssen grundsätzlich alle zu erbringenden Zahlungen, wie die Kosten für das Grundstück, den Fertigbausatz, das Bauteam, den Innenausbau, die Grundstücksgestaltung, die Baugenehmigung und die zu erbringenden Steuern einkalkuliert werden.